No-Billag ablehnen: Bündner Kultur lädt zum Fest «gegen den Sendeschluss»

Bündner Kulturschaffende werden am 3. Februar in Chur gegen die No-Billag-Initiative protestieren.

Im Kanton Graubünden formiert sich gut zwei Monate vor der Abstimmung über die No-Billag-Initiative der Widerstand. Aus den Reihen der Bündner Kulturschaffenden wird am 3. Februar eine Kundgebung «gegen den Sendeschluss» organisiert. Auf dem Churer Alexanderplatz sollen von 10 bis 17 Uhr «Kulturschaffende aus allen Sparten vereint werden, um mit kulturellen Darbietungen gegen die No-Billag-Initiative zu protestieren», heisst es in einer Mitteilung. (Quelle)

Graubünden als kleinräumige Randregion wäre von der No-Billag-Initiative besonders stark betroffen. Voll kommerzialisierte Medien werden vorzugsweise in den Ballungsräumen Zürich, Bern und Basel sitzen. Ein Bergtal in Graubünden ist viel zu weit weg und werbetechnisch zu uninteressant. Das scheint den No-Billag-Initianten aber so ziemlich egal, sofern das überhaupt in ihrem Horizont auftaucht.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete hat allen Grund, die No-Billag-Initiative abzulehnen (Argumentarium hier).

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