DJ Antoine zu No Billag: „Wenn die Sendungen und Tantiemen der SRG auch noch wegfallen, wird der Leidensdruck für Schweizer Musiker extrem gross werden.“

DJ Antoine ist als Kommerzkünstler in der Schweiz populär und erfolgreich am Markt. No Billag findet er trotzdem schlecht und appelliert an die Solidarität im Land.

„Der Schweizer Musikmarkt ist brutal, gibt immer weniger her. Wenn die Sendungen und Tantiemen der SRG auch noch wegfallen, wird der Leidensdruck für Schweizer Musiker extrem gross werden…….

Auch ein DJ Antoine braucht Plattformen, auf denen er seine Arbeit präsentieren kann. Ein «Glanz & Gloria» ist deshalb wertvoll für mich, auch eine Jass-Sendung, wenn ich dort auftreten kann. Und bereits heute steht ja jede Schweizer Musik-Show auf der Kippe. Die Privatradios allein reissen uns nicht raus, da darf man sich nichts vormachen…..

Die Orte, wo ein Künstler seine Musik den Leuten bekannt machen kann, werden selten. Was die SRG anbetrifft: Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiss, auch wenn das die No-Billag-Initianten gern so sehen. Ich habe schon seit 22 Jahren keinen Fernseher mehr – trotzdem zahle ich meine Billaggebühren als Privatperson und für mein Unternehmen jedes Jahr ohne Murren. Warum? Weil ich weiss, dass Schweizer Künstler – gerade die jungen und noch unbekannten – davon profitieren. Ja, ich appelliere an die Solidarität im Land.“

Quelle:

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-und-jazz/ohne-srg-ist-nicht-mehr-viel-los-in-der-musikszene/story/26647662

Die Medienwelt der libertären No-Billag-Initianten ist eine völlig durchkommerzialisierte Welt. Nur das, was irgendjemandem Geld bringt, ist existenzberechtigt. Was sich nicht genug verkaufen lässt, soll untergehen. Armselig.

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